Im Trend: Teppiche selbst stricken

Während die einen am liebsten Pullis, Schals und Mützen stricken, wagen sich andere an größere Projekte: Stricken ist nicht länger nur das Lieblingskind internationaler VIPs, sondern auch von Designern und Innanarchitekten. Denn auch Bezüge für Stühle, Lampenschirme und sogar Teppiche lassen sich hervorragend "bestricken".
links: Bauke Knottnerus, Designers Fair Köln / mitte: Zimmer 14, DMY Berlin / rechts: Studio Joon & Jung, DMY Berlin
In der Designlandschaft wird kräftig gestickt, gehäkelt und gestrickt und nicht nur Frauen legen dabei Hand an, sondern auch Männer wagen sich an traditionelle Handarbeiten. Manches Mal sind die kräftigen Arme auch dringend nötig, wenn mit Besenstil-artigen Stricknadeln armdickes Garn zu Wohn-Objekten verstrickt wird.

Teppiche für den Boden, Sitzmöbel, Lampen, Schüsseln - alles erhält ein Maschenkleid und wirkt extrem stylisch und modern. Die extrem großen Maschen geben dem Gestricken eine avantgardistische Note und die Farben sind meist sehr reduziert - viel Weiß oder zarte Pastelltöne.

Mit verschiedenen Materialien und gestrickten Maschen kann sich “Nomadic Land” mit seinem Erscheinungsbild an die persönlichen Bedürfnisse des Benutzers anpassen. Wer es kuschelig mag, bekommt eine flauschige Lampe, wer mehr auf "clean" steht, eine aus glattem glänzenden Garn.

“Cloud Stool” ist inspiriert von der flauschigen Struktur einer Wolkenlandschaft. Eine Wolke kann einzeln auftreten oder sicher zu einer Gruppe verbinden. So gibt es den “Cloud Stool” auch einzeln und in unterschiedlich großen Gruppen. Aufgrund der Unregelmäßigkeit der Garne, Wandlungsfähigkeit und den feinen Unterschieden ist jeder “Cloud Stool” anders - wie auch in der Natur jede Wolke seinen eigenen Charakter hat.

Geübte Stricker mit etwas Muskelkraft können natürlich ihre eigenen Kreationen entwerfen und umsetzen - und vielleicht schon bald auf einem handgestricktem Teppich oder unter der persönlichen Designerlampe sitzen!

Quelle + Foto: Trendagentur.de/OpenPR